Ein Bericht aus Most

 

 

 Fahrlehrerfortbildung nach § 33a FahrlG

und Fahrertraining nach der Kategorie "Großer Ring"

in Most (CZ)

 

 

Es war wieder eine gelungene Veranstaltung. Am Montagabend trafen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Fahrlehrerfortbildung nach § 33a FahrIG sowie die Teilnehmer des Fahrerlehrgangs "Großer Ring" in ihrem Hotel in Jirkov ein. Für einige von ihnen war es eine Wiederholung, andere besuchten diese Veranstaltung zum ersten Mal. Allen gemeinsam war jedoch der Wunsch, einmal eine außergewöhnliche Fortbildung mit Schwerpunkt auf der fahrpraktischen Seite zu erleben. Hierzu war die Grand-Prix-Rennstrecke in Most ausersehen.
 

 

 

 

 

Der erste Tag stand ganz im Zeichen des Fahrlehrerrechts, den neuen Führerscheinklassen und weiteren Neuerungen.

 

 

Für diesen Teil war Herr Detlef Schmidt von der Verkehrs- und
Fahrlehrerausbildungsstatte Fischer, Gera als Referent zuständig.
 

 


 

Ab dem 2. Tag stand "Praxis" auf dem Programm. Nachdem am Vortag noch die Themen Fahrdynamik und Fahrphysik theoretisch abgehandelt worden waren, folgte nun die praktische Umsetzung. Bei allen Teilnehmern war die Erwartungsspannung zu spüren und alle waren frühzeitig zur Abfahrt auf dem Hotelparkplatz versammelt.
  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

Nach dem Eintreffen auf dem Areal der Rennstrecke wurde zunächst die richtige Sitzposition besprochen und, wenn nötig, von den Trainern korrigiert. Sie muß einfach stimmen, damit man als Fahrer nicht zum Spielball der Fliehkräfte wird. Sicheres Autofahren fängt bekanntlich beim richtigen Sitzen an.

Danach erfolgte die Einteilung der Teilnehmer in 2 Gruppen.

 

 

 

Startnummern wurden vergeben und, geführt von je einem Trainer, besetzten die Gruppen bestimmte Sektionen auf der Strecke. Diese wurden dann zunächst zu Fuß "erobert" - (letzteres war für manche Fahrlehrer fast eine kleine Zumutung). Dabei wurden Kurven beprochen, vermessen, begangen und dann gefahren. 

So intensiv hatte bisher kaum jemand über Kurvenfahren und mögliche Fehler und deren Verbesserung nachgedacht.Es kam darauf an, die Ideallinie zu finden, um Kurven so zu fahren, dass die Fliehkräfte nicht zu hoch und die Reifenhaftgrenze nicht überschritten wurde.

Zu Fuß alles noch kein Problem. Die Probleme ergaben sich erst beim Fahren. Auch alte Hasen mußten erkennen, daß es gar nicht so einfach ist, das bis dahin Gelernte in die Praxis umzusetzen.
 

 

 

 

Immer wieder wurde von den Trainern "Kamm'sche Kreis" zitiert, wenn es darum ging, deutlich zu machen, wie  Beschleuniguns- und Verzögerungskräfte, Fliehkräfte und dynamische Radlastverschiebung bei der Kurvenfahrt auf das Fahrzeug einwirken.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine willkommene Bereicherung waren die  2

Mazda 6.

Sie sind der Lehrgemeinschaft als Trainerfahrzeuge zur Verfügung gestellt. Die Teilnehmer machten reichlich Gebrauch von der Möglichkeit diese Fahrzeuge testen. Das einhellige Urteil aller: Die Autos machen eine verdammt gute Figur!

Obwohl sich dieses Mazda-Engagement auf jeden Fall auszahlen wird, von hier aus noch einmal 

"Besten Dank nach Leverkusen!"

 

  

 

 

 

 

 

                                                                                     Das passt!

 

 

 

 

 

   

 

 

 

 

 

..und das muß sein. Durchatmen am Ende der Boxengasse.

 

 

 

 

 

 

 

 

So reihte sich Sektion an Sektion, aus Einzelkurven wurden Kombinationen und irgendwann war die komplette Strecke erobert.

Am dritten Tag führten zunächst die Trainer ihre Gruppen an. Dabei hatte jeder Fahrer die Gelegenheit, seine eigene Linie mit der des Trainers zu vergleichen und möglicherweise zu korrigieren.

Die letzte Stunde am Vormittag stand unter dem Motto "Freies Fahren". Hierbei bestand auch die Möglichkeit, einmal mit einem Trainer mitzufahren oder unter Begleitung eines Trainers seine Runden zu drehen. Wertvolle Tipps fielen immer ab.
 

 

 

 

 

 

 

 

                                              Auch Trainer werden hungrig!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frische Luft und Aktivität - da kommt der Appetit

von ganz alleine!

 

 

Um keine Zeit zu verlieren, wurde der Hunger am Mittag in einem gemütlichen Restaurant nahe der Rennstrecke gestillt. Der Koch hatte sich das Lob seiner Gäste redlich verdient - es mundete allen!
 

  

 

 

 

Am Nachmittag dann ein mit Spannung erwartetes Highlight:

 

Jeder hatte die Möglichkeit mit einem Formel Euro-Eastern ein paar Runden auf der Rennstrecke zu drehen, um sich ein eigenes Bild über die Eigenschaften eines solchen Fahrzeugs zu machen ...und sich dabei ein bißchen wie Schumi zu fühlen.

Das einhellige Urteil der Fahrer:  "Viel zu kurz!"
 

 

 

Mit neuem Wissen über sicheres Kurvenfahren gingen drei außergewöhnliche Tage für alle viel zu schnell zu Ende. Und man war sich einig:

 

Most und LGVF - Ihr seht uns wieder!
 

 

 

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